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Region Weser-Elbe

Schadstofffreie Produkte selbst entdeckt

Mit dem Scannen des Barcodes eines Produktes erhält man Informationen zu den Inhaltsstoffen.  (Jörg Farys / BUND)

Die BUND-Regionalgeschäftsstelle Weser-Elbe warnt davor, dass in vielen Kosmetik- und Kinderprodukten gesundheitsschädliche Substanzen enthalten sein können. Mit der BUND-App "ToxFox – Der Produktcheck" können Verbraucher*innen leicht feststellen, ob Produkte schadstofffrei sind. Ziel der ToxFox-App ist es, die Belastungen von Kindern und Erwachsenen mit schädlichen Chemikalien zu verringern. Schadstoffe in Produkten werden unter anderem mit Fehlbildungen von Sexualorganen, Lern- und Immunschwäche oder verfrühter Pubertät in Verbindung gebracht.

„Mehr als jedes vierte der vom BUND untersuchten Pflege- und Kosmetikprodukte auf dem deutschen Markt enthält hormonell wirksame Chemikalien. In acht von neun getesteten Kinderprodukten konnte der BUND gesundheitsschädliche Chemikalien nachweisen“, erläutert Bernd Quellmalz, BUND-Regionalgeschäftsführer Weser-Elbe. “Besonders gefährdet sind Föten, Babys, Kinder und Jugendliche, die sich noch in Entwicklungsphasen befinden. Über die Nahrung, die Atemluft und die Haut nehmen sie oft einen Schadstoff-Cocktail auf“. Mit der ToxFox-App des BUND können Verbraucher*innen über das Scannen des Barcodes von Produkten  direkt bei den Herstellern Informationen über besonders bedenkliche Inhaltsstoffe abfragen. Quellmalz: „So kann man sich direkt beim Einkauf bewusst gegen schadstoffhaltige Produkte entscheiden.“ 

ToxFox-Logo  (BUND)

Grundlage der ToxFox-App ist das Verbraucherauskunftsrecht gemäß EU-Chemikalienverordnung REACH. Die App erleichtert die Wahrnehmung dieses Auskunftsrechts. Auf entsprechende Nachfragen müssen die Hersteller innerhalb von 45 Tagen darüber informieren, ob ihre Produkte besonders gefährliche Schadstoffe enthalten. Zusätzlich werden alle Schadstoffinformationen der Hersteller in einer zur App gehörenden Datenbank gespeichert und kommen so anderen App-Nutzern zugute. Quellmalz: „Die Anfragen sollen die Hersteller der Produkte motivieren, gefährliche Inhaltsstoffe durch bessere Alternativen zu ersetzen. Je mehr Menschen nach den verwendeten Chemikalien fragen, desto schneller werden die Hersteller reagieren.“

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