Region Weser-Elbe

News-Blog Wassergruppe Steinau/Otterndorf

Emmelke 30. Juni 2020

Übersichtsskizze des Emmelke-Verlaufs.  (Hans-Jürgen Krohn)

Heute war ich nicht mit dem Rad unterwegs. Da ich mich wieder mit dem Heuschnupfen herumplage, habe ich das Auto genommen. Also eine Tablette eingeworfen und rechtzeitig los. Die Utensilien hatte ich schon ins Auto gepackt. Da noch nicht unterhalb der Brücke an der L 118 gemäht wurde, habe ich die Gummistiefel angezogen und bin mit langer Hose und dem Probeneimer mit den Gläsern hinunter zur 12. Entnahmestelle der Emmelke gegangen. Fotos gemacht, das Probenglas ausgespült und eine Probe genommen. Es fiel mir gleich der starke Wuchs der Wasserpflanzen ins Auge. Auf dem Nachbarfeld war der Landwirt auch fleißig mit seinem Gülleanhänger unterwegs, um seine Flächen zu düngen. Bin auf später gespannt, wie die Analyse verläuft. Alles verstaut und weiter nach Ihlienworth zur nächsten Entnahmestelle der Emmelke, schräg gegenüber dem Seniorenheim an der Hauptstraße. Auch dort Fotos gemacht und mit dem Equipment hinunter zum Fluss. Probenglas mit dem Flusswasser ausgewaschen und neu befüllt. Deckel aufgeschraubt. Alles in den Eimer verstaut und zum Auto. Schuhe gewechselt und dann das Zubehör im Kofferraum verstaut. Zurück nach Otterndorf und den Hauswirtschaftsraum umgerüstet, dass ich nahtlos mit der Bestimmung der chemischen und physikalischen Parameter beginnen konnte. Die Mess-Ergebnisse sind in unserer Online-Datenbank zu finden. In der Bildergalerie unten sind je drei Fotos von jeder Entnahmestelle hinzu und oben eine Skizze als Übersicht über den „Emmelke Flussverlauf“. Das war es schon! Bleibt gesund und fleißig in Euren Unternehmungen. Meine Kurzformtabelle führe ich natürlich weiter und werde diese dann zeitnah im Umweltzentrum Iffens in Butjadingen mit Wolfgang besprechen. Das Angebot kam von ihm und dann mache ich mich dorthin spätestens im Herbst auf den Weg…

Hans-Jürgen Krohn

Emmelke 2. Juni 2020

Emmelke bei Ihlienworth.  (Hans-Jürgen Krohn)

Gestern war ich mit dem E-Bike unterwegs, um die monatlichen Wasserproben aus der Emmelke in Krempel und Ihlienworth zu entnehmen. Das ist auch für meinen eigenen ökologischen Fußabdruck ein gutes Zeichen, zumindest im Frühjahr und in den Sommermonaten, wenn auch mit Akkuunterstützung, die Örtlichkeit zu erreichen.

Gestartet bin ich um 10.10 Uhr in Otterndorf mit einem kleinen leeren Farbeimer, der die Beprobungsflaschen und das Entnahmeglas mit dem Thermometer enthielt. An dem Rad habe ich noch Kabelbinder montiert, damit ich die ausziehbare Teleskopstange mitnehmen konnte. Das war eine gute Idee, denn damit kam ich auch durch das mittlerweile hohe Gras zur Probennahmestelle in Ihlienworth. Nach einer Fahrzeit von ca. 60 Minuten erreichte ich die erste Entnahmestelle an der Brücke L 118 nach Krempel-Neuenwalde. Dort traf ich den Wartungstechniker vom NLWKN, der schon die Uferböschung gemäht hatte und gerade ein spezielles Messgerät am Brückengeländer befestigte, um die Abflussmenge zu ermitteln. Das Ergebnis konnte er mir sogleich mitteilen: In der aktuellen Trockenphase betrug der Wert gerade mal 62 Liter in der Sekunde. In der Winterzeit liegen die Abflusswerte zwischen 120 bis 200 Liter in der Sekunde. Das ist schon ein wesentlicher Unterschied. So kam ich auch an Hintergrundinformationen, die ich dann am späten Nachmittag in das Protokoll unter Bemerkenswertes eintrug.

Ich habe zuerst ein Paar Fotos gemacht und dann das Beprobungsglas mit dem Flusswasser ausgewaschen, um erneut das Glas mit dem Wasser zu füllen. Der Unterwasserpflanzenbestand, hier das Seegras hat sich ordentlich vermehrt. Der Techniker konnte mir noch an der Rückseite des fest installierten Pegels mit der Gasmessung die aktuelle Wassertemperatur sagen, diese betrug 11,5 °C. Er hat mich noch auf einen evtl. hohen Zeckenbefall in der Region hingewiesen, so dass ich gewarnt bin, nach dem Einsatz gründlich zu schauen, ob sich da eine “angedockt“ hat. Bin zwar gegen FSME geimpft, aber man weiß ja nie! Dann fuhr er mit seinem Dienstfahrzeug zu der nächsten Wartungs-Station.

Ich packte meine Sachen zusammen und radelte ein Stück zurück nach Wanna und bog in der scharfen Rechtskurve ab, um Querfeldein nach Ihlienworth zu gelangen. Den Weg kannte ich noch, als ich für den TSV Wanna in der Läufergruppe aktiv war. Um 12 Uhr bremste ich das Rad und stellte es an der Brücke schräg gegenüber dem Seniorenheim ab. Hier vollzog sich die gleiche Prozedur mit dem Auswaschen und das Befüllen des Probenglases mit dem Emmelkewasser. Es wurden Fotos gemacht, um die Lage der Entnahmestelle zu dokumentieren. Ein großer Schluck aus der kleinen Wasserflasche zur Stärkung. Alles verstauen und mit dem Handtuch den Eimer ausstopfen, damit es auf dem Rückweg nicht so klappert. Das muss noch optimiert werden, habe ein Probenglas hinten auf dem Rücken in der Tasche vom Radlertrikot untergebracht.

Die Radwege sind nicht eben und nicht ohne kleine „Hügel“ zu befahren. Aber es war noch nicht zu warm und ein kleiner Windzug brachte etwas Kühlung. Um 12.40 Uhr radelte ich auf unsere Auffahrt und konnte die Wasserproben in den Hauswirtschaftsraum auf die Spüle stellen. Das waren eben 41,6 km in 2:32 h:min., auch wenn es mit Unterstützung fährt und viele Radler sagen, die kein E-Bike haben, dass fährt ja von allein.

Eine kurze Pause und dann ging es an die Gewässerbeschreibung. Ich frage meistens meine Frau, wenn der Geruch der Probe beschrieben werden soll, meine Nase riecht halt anders. Dann wurde die biologische Seite von der Entnahmestelle Emmelke-Krempel bewertet und dann die chemische Seite analysiert. Hier werden die beiden Proben zeitgleich für die einzelnen Parametern ermittelt und bewertet. Ich habe jeden Schritt mit Fotos belegt, so dass der Leser es etwas einfacher hat, die Abfolge zu verstehen (s. Bildergalerie unten).

Mit dem eigenen kleinen schwarzen Messkoffer und dem Leitfähigkeitsgerät kann ich dann zuerst den Sauerstoff, den pH-Wert, die Leitfähigkeit nach einer Justierung in µS/m, Ammonium, Nitrat, Nitrit, Phosphat und den Eisengehalt bestimmen. Diese Werte trage ich in eine extra Tabelle ein, um in einem zeitlichen Verlauf (von Monat zu Monat), dann von einem Jahr die Schwankungen der einzelnen chemischen Parameter zu dokumentieren. Um nach Rücksprache mit der Umweltstation in Iffens in Butjadingen mit Wolfgang Meiners zu eindeutigen Schlussfolgerungen zu gelangen, oder mit dem Fazit, da muss der Hebel noch gezielt angesetzt werden, damit… Die Messergebnisse vom heutigen Tag findet ihr in unserer Online-Datenbank.

Die Probenauswertung dauert ca. drei Stunden und kann nicht zügiger bearbeitet werden, da der Farbumschlag zwischen 5 bis 10 Minuten Wartezeit in Anspruch nimmt. Mit den Zugangsdaten kann ich mich dann anmelden und die Protokolldaten der einzelnen Entnahmeproben mit Text und Zahlen bearbeiten und abschließen. Zum Ende sind dann fünf Stunden für die Ermittlung der beiden Entnahmestellen in Krempel und Ihlienworth vergangen. Aber ich konnte wieder ein kleines Zeitfenster von dem Fluss festhalten. Bis in vier Wochen, dann wieder mit dem Rad, außer es gießt ununterbrochen vom Himmel.

Hans-Jürgen Krohn

Emmelke, 6. Mai 2020

Ein kleiner Abschnitt des Flusslaufes Emmelke bei Krempel.  (Hans-Jürgen Krohn)

Als neues Beprobungsprojekt unter der „Aktion „Wasser“ habe ich mir die Emmelke im Landkreis Cuxhaven nach Kartenunterlagen ausgesucht.

Die Emmelke gehört zum Flusssystem Elbe und fließt von der Quelle bei Wanhöden in östliche Richtung durch Wanna und über den Abfluss Ihllienworth nach ca. 15 Flusskilometern in die Medem. Die Quelle entspringt in einem kleinen Waldgebiet und kann nicht über öffentliche Wege erreicht werden. Um in Situ Fotos oder eine Wasserprobe nehmen zu können, muss ich wohl einen Termin mit dem Bürgermeister vereinbaren, damit ich dann keinen Flurschaden anrichte, bzw. ohne Genehmigung das Land betrete.

Die 11. Probenstelle befindet sich in Ihlienworth an der Hauptstraße 2 schräg gegenüber vom Seniorenheim, unterhalb der Brücke. Auch hier kommen noch Fotos zum besseren Verständnis hinzu. Hier endet die Emmelke nach 15 km als Abfluss in die Medem. Am 06.05.2020 nicht mit dem Rad, dafür mit dem Auto, alleine unterwegs a. wegen der Coronapandemie und b. habe ich dann zwei weitere Entnahmestellen in meinem eigenen Beprobungsrhythmus mit aufgenommen.

Ergebnisse der 1ten Messung am 6.5.2020, 10.10 Uhr:

Wetter: sonnig, blauer Himmel

Koordinaten: 53.744214 und 8.9160081

Beschreibung des Standortes: Die Emmelke ist ein linksseitiger Nebenfluss der Medem. Beschaffenheit Untergrund: Pfahlwand / Grasbewuchs. Tiefe/Breite/Wasserstand: 80 bis 120 cm / 8 m / Pegel: 1,18 m / 0,00 m/s.. Pflanzenbestand: Grasbewuchs und Büsche. Geruch/Farbe/Trübung: Neutral/leichtes Gelb/keine Trübung vorhanden. Bemerkenswertes: ursprünglich ein natürliches Gewässer.

  • Luft: 10°C
  • Messtiefe im Gewässer: 20 cm
  • Wassertemperatur: 7°C bis 8°C
  • Sauerstoff: 11 mg/L
  • pH-Wert: 7
  • Leitfähigkeit: nicht ermittelt (n.a.)
  • Ammonium: 0,5 mg/L
  • Nitrat: 10 mg/L
  • Nitrit: 0,00 mg/L
  • Phosphat: 0,25 mg/L
  • Eisen: 0,5 mg/L

Die 12. Probenstelle liegt vor der Ortschaft Krempel, unterhalb der Brücke an der L 118 (Krempel-Neuenwalde), über die unten gezeigten Fotos kann man die Position der Entnahmestelle und einen kleinen Teil vom Flussverlauf erkennen incl. Pegellatten und Pegelmessschreiber(der wird über eine kleine PV-Anlage betrieben). Zum Verständnis für die Leser*innen sind hier die Koordinaten nach WGS 84 Umrechnung mit: 53.734833 Nord und 8.7265 Ost. Eine Skizze ist zur Anschauung aufgeführt.

Ergebnisse der 1sten Messung am 6.5.2020, 10.30 Uhr:

Wetter: sonnig, blauer Himmel.

Koordinaten: 53.724833 und 8.7265

Beschreibung des Standortes: Mäandernder Flusslauf. Beschaffenheit Untergrund und Gewässergrund: Grasbewuchs/Weidelandschaft und dunkler Untergrund. Tiefe/Breite/Wasserstand/Fließgeschwindigkeit: Ca. 80 bis 90 cm/ 6 m Breite/ Pegel: 3,80 m/ Fleißgeschwindigkeit: gering. Pflanzenbestand: Grasbewuchs an der Böschung und in dem Fluss befindet sich Seegras. Geruch/Farbe/Trübung des Wassers: Uringeruch/leichtes Gelb/leichte Trübung.

  • Luft: 12°C
  • Messtiefe im Gewässer: 20 cm
  • Wassertemperatur: ca. 7°C bis 8°C
  • Sauerstoff: 5 mg/L
  • pH-Wert: 7,5
  • Leitfähigkeit: nicht ermittelt (n.a.)
  • Ammonium: 0,5 mg/L
  • Nitrat: 10 mg/L
  • Nitrit: 0,00 mg/L
  • Phosphat: 0,25 mg/L
  • Eisen: 1,0 mg/L

Ich nutze für die Messungen einen kleinen Analysekoffer von Sera Aqua Testbox. Nach einer kurzen Einarbeitungsphase macht es richtig Spaß, damit zu arbeiten.

Fazit

Um die Rubrik Bemerkenswertes mit „Leben“ zu erfüllen, werde ich die Probennahme auch monatlich durchführen und in einer kleinen Exceltabelle die chemischen Parameter fortlaufend weiterführen. Ich hoffe, dass Ihr Euch nicht zu sehr beim Lesen anstrengen müsst! Bleibt gespannt und gesund.

Otterndorf, Hans-Jürgen Krohn


Hadelner Kanal, 31. März 2020

Messstation 9: Hadelner Kanal  (Hans-Jürgen Krohn)

In den Zeiten der Corona-Pandemie haben wir unseren geplanten Entnahmetermin für den April 2020 abgesagt und sind jetzt nach Rücksprache in der Gruppe alleine unterwegs. Am Samstag den 28. März 2020 bin ich dann mit dem Mountainbike zum Bootshaus Beufleth vom TSV Otterndorf gefahren und habe am Bootsanleger eine Wasserprobe aus dem Hadelner Kanal genommen und im Anschluss bei mir im Hauswirtschaftsraum ausgewertet. Die Daten sind auf unserer Seite einzusehen. Ein Foto von der Entnahmestelle füge ich noch hinzu. Wir haben ja ein Leitfähigkeitsmessgerät bekommen, somit können wir jetzt ganz aktuell das DIN-A4 Blatt mit der chemischen Analyse noch weiter bewerten. Da hilft uns die Zusammenstellung von der Stadtentwässerung und Umweltanalytik Nürnberg, auch für nicht Fachpersonal zu verstehen. Mit der Ermittlung kann sehr zügig eine Aussage über den Gesamtgehalt an gelösten Salzen (so sie als Ionen vorliegen) getroffen werden, die auf natürliche und durch den Menschen verursachte Weise vorkommen. Die Salzbelastung der Fließgewässer setzt sich zusammen aus:

  • Kationen(positiv geladene Ionen): wie Natrium, Calcium, Magnesium, Kalium.
  • Anionen(negativ geladene Ionen): wie Chlorid, Sulfat, Hydrogenkarbonat, Karbonat, Nitrat,
Messstation 10: Medem  (Hans-Jürgen Krohn)

Der Hadelner Kanal entwässert durch Pumpenbetrieb oder Schleusungen in die Medemrinne und weiter in die Elbe. Durch den Bau einer neuen Schleuse wird nur bei Bedarf gepumpt. Der Schiffbetrieb ist untersagt. Das ist unsere 9. Messstation mit der ersten Beprobung. Laut meiner internen Tabelle. Die Koordinaten sind 53.823 Nord und 8.920 Ost. Da ich den Wasserkoffer erst am Donnerstag in Steinau abgeben muss, war ich gestern 20200330 nochmals mit dem Rad unterwegs, habe mir aber das schlechteste Wetter ausgesucht (musste nach der Aktion die Klamotten wechseln). Die Probennehmer sind eben nicht aus Zucker… Ich konnte mein Rad direkt abstellen und nahm die Wasserprobe an dem relativ neuen Anleger auf der linken Medemseite zirka 700 m von der Brücke zur neuen Siedlung. Das kann man gut über den Philosophenweg erreichen (per Rad oder zu Fuß). Zuhause dann die Auswertung und Ermittlung der Probe. Das ist dann die 10. Messstation mit der ersten Probennahme (für die Statistiker…) mit den Koordinaten 53.820515 Nord und 8.885927 Ost. Ich habe mich gleich an die Bestimmung der Leitfähigkeit gesetzt, d.h. erst kalibrieren und dann messen. Habe das Ganze noch einmal wiederholt, um evtl. Messfehler auszuschließen. Beim Bootsanleger im Hadelner Kanal lag der µS/cm bei 440. und in der Medem bei sage und schreibe 1198 µS/cm. Die weiteren Analysen sind dann auf unserer Internetseite zu sehen. Da möchte ich kein Fisch in der Medem sein, oder selber einen gebratenen auf dem Teller haben. Mittwoch ist dann die Steinau-Gruppe im Einsatz und kann unsere vier Messstationen in zwei Etappen beproben. Werde die Ergebnisse dann wieder zeitnah in den Rechner eingeben. Wünsche allen Gleichgesinnten eine ansteckungsfreie Zeit und hoffe doch, dass wir uns spätestens auf dem Seminar in Butjadingen sehen werden.

Otterndorf, Hans-Jürgen Krohn


Steinau, 3. März 2020

Im Dezember 2019 haben wir uns bei Brigitte und Gerd in Steinau getroffen, um neue Messstationen anhand von Kartenmaterial zu ermitteln. Nach einer kleinen Stärkung fuhren Gerd und ich zuerst in den Westerweg bei Odisheim und haben uns die Örtlichkeit an der Pumpstation I angeschaut. Da aus den umliegenden Gräben in die Große Siedenteiler-Wettern entwässert wird, können wir uns sehr beeindruckende Messergebnisse vorstellen. Im Anschluss fuhren wir den Weg weiter und bogen an der Kreuzung nach links in Richtung Mislag ab. Nach einigen hundert Metern parkten wir das Auto in einer kleinen Parkbucht und schauten uns die Gösche Nord an. Dies ist ein naturbelassener Bachverlauf der untersucht werden sollte, um vielleicht in einem extra Mess- und Analyseprogramm gezielt mit zwei über einen längeren Zeitraum bestimmten Entnahmestationen, verdient, betrachtet zu werden. Uns führte der gleiche Weg zurück und dann bogen wir in der scharfen Linkskurve nach rechts in Richtung Flögeln ab. Hier hielten wir auf einem kleinen Parkplatz beim Abfluss von den beiden Moorseen Dahlemer und Flögelner See und machten uns mit der Probennahmestelle vertraut. Die Ermittlung der Koordinaten für die drei neuen Entnahmestellen erfolgte mittels einer auf dem Handy eingerichteten App und kann dann nach Wunsch auch noch umgerechnet werden.

  • 6. Messstation: Westerweg Pumpstation I, Koordinaten: 53.689782 N und 8.925586 E
  • 7. Messstation: Gösche Nord 2, Koordinaten: 53.721667 N und 8.945556 E
  • 8. Messstation: Flögelner Seeabfluss an der Brücke, Koordinaten: 53.729167 N und 8.815278 E

Wir haben jetzt die Möglichkeit bekommen, auch Sauerstoffwerte zu ermitteln, am 9.3.2020 bekommen wir noch Glasprobeflaschen hinzu. Dann können wir für unsere vier Entnahmestellen die aktuellen Werte an dem Tag ermitteln. Marlen hatte uns auch ein ganz neues Messgerät für die Bestimmung der Leitfähigkeit in den Wasserproben mitgebracht. Damit können wir jetzt alle Parameter für die chemische Untersuchung der Fließgewässer ermitteln. Die Gruppe hat noch selbst beschlossen, dass wir die Eisenwerte in den Proben ermitteln, um einen besseren Eindruck über die Werte zu bekommen. Die Wassergruppe Cuxhaven nimmt nochmals im März 2020 an dem Seminar für Wasseranalyse in Butjadingen teil, damit wir den biologischen Bereich besser bestimmen können. Am Montag, 9.3.2020 sind wir wieder unterwegs um die sechte bzw. fünfte Entnahme und Beprobung an den vier Messstellen vorzunehmen. Ab 2.2.2020 darf in der Landwirtschaft wieder mit Gülle auf die Ackerflächen gefahren und gedüngt werden. Wir sind schon jetzt gespannt auf welche Ergebnisse wir kommen!. Da müssen wir noch mit Marlen sprechen, damit sich noch Helfer finden, um die zusätzlichen Entnahmestationen zu beproben und zu bewerten. Im Anhang sind noch drei Fotos von den neuen Entnahmestellen angefügt.

Otterndorf, Hans-Jürgen Krohn

Machen Sie mit!

Wir suchen noch dringend Helfer*innen, die uns bei dem Projekt unterstützen möchten.

Kontakt: Hans-Jürgen Krohn, Tel.: 04751 / 6287, Mobil: 0178 / 1323409, eMail

BUND-Bestellkorb