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Region Weser-Elbe

Ganz schön kritisch!

Jutta Kemmer vom BUND Osterholz informiert Interessierte über die "Aktion Wasser".  (Bernd Quellmalz)

Worpswede, 9. September 2018. Der BUND Osterholz hatte im Vorfeld des Bio-Bauernmarkts dazu aufgerufen, Wasserproben aus Hausbrunnen und Gartenbewässerung mitzubringen und am BUND-Stand auf Nitrat analysieren zu lassen. 27 Bürgerinnen und Bürger aus Worpswede und Umgebung sind dem Aufruf gefolgt, sodass die Aktiven am Infostand mit den Wasseranalysen gut beschäftigt waren. Das ist ein überwältigende Resonanz und zeigt, dass das Thema Wasserverunreinigung mehr denn je eine wichtige Rolle für die Menschen spielt. Im Ergebnis wiesen 30 % der Wasserproben einen Nitratwert von mehr als 20 mg/l auf. 22 % der Proben enthielten zwischen 10 und 20 mg/l. Und nur 48 %, darunter auch zwei Leitungswasserproben, waren mit 0 bis 5 mg/l nur wenig belastet. Zur Erinnerung: der Grenzwert für Trinkwasser liegt bei 50 mg/l, der für Säuglinge bei 10 mg/l. Wir schätzen dieses Ergebnis als kritisch ein. Denn mehr als die Hälfte der Wasserproben eignet sicht nicht zum Befüllen von Planschbecken, da darin Kleinkinder leicht Wasser schlucken können. Auch zum Trinken sind diese Proben nicht wirklich geeignet. Denn Nitrat wird im Körper zu Nitrit umgebaut, das im Verdacht steht, krebserregend zu sein. Wir meinen, hier ist eindeutig zu viel Nitrat im Wasser. Ganz schön kritisch!

Nitratuntersuchungen: so wird´s gemacht!

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